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Zahnmedizin

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Neu: Diagnostik der Zahnabnutzung

01.10.2017

Mit direktem Bezug zur täglichen zahnärztlichen Praxis konzentriert sich diese Fortbildungseinheit in Teil 1 auf die unterschiedlichen Formen sowie Ursachen der ‚Zahnabnutzung‘ mit besonderem Hinblick auf die grundsätzliche, aber insbesondere auch erweiterte Diagnostik. Zentrales zahnmedizinisches Instrument für diese Befundungen ist das vom Autorenteam Dr. Peter Wetselaar und Prof. Dr. Frank Lobbezoo entwickelte ‚ZahnAbnutzungsBewertungsSystem‘ (ABS). Dieses für den klinischen Alltag der Feststellung und Dokumentation von nicht kariesbedingten Zahnhartsubstanzschäden sehr nützliche und auch unkomplizierte Klassifizierungsschema erlaubt eine sehr genaue Erfassung der durch Attrition, Abrasion und Erosion entstandenen Zahnschmelz- und Dentin-Verluste.

Das ‚ABS‘ ermöglicht sowohl eine Qualifizierung als auch eine Quantifizierung der im Munde eines Menschen vorliegenden Zahnabnutzungen. Mit Hilfe eines ‚Mapping‘ kann dieser ‚Zahnhartsubstanzverschleiß‘ auch genauestens zahnflächenbezogen dokumentiert werden, so dass nicht nur retrospektiv, sondern gerade auch im Rahmen einer überwachenden Betreuung eines Patienten aktiv dafür Sorge getragen werden kann, ob, wie und zu welchem Zeitpunkt nicht nur eine Ursachenvermeidung der Zahnabnutzungen einzuleiten ist. Sondern wann und mit welchen restaurativen Maßnahmen eine konservierende Wiederherstellung verloren gegangener Zahnhartgewebe vorzunehmen ist.

Demgemäß sind die Lerninhalte in Teil 2 schwerpunktmäßig auf den zeitlich richtigen Beginn einer konservierenden bzw. restaurativen Behandlung, die am zweckmäßigsten zu wählende Behandlungsweise und den voraussichtlich zu erkennenden Schwierigkeitsgrad der klinischen Durchführung ausgerichtet.

Gerade mit Blick auf eine zielgerichtete und befundorientierte Rehabilitation der durch Zahnabnutzungen abgesunkenen Schlussbisshöhe knüpft das vorliegende Fortbildungsprogramm an das bereits in derselben Kursreihe erschienene Kompendium ‚Das Dahl-Prinzip’ ideal an.

Ganz besonderen Nutzen für die alltägliche zahnärztliche Diagnostik stellt die Möglichkeit dar, den offensichtlich erkennbaren ‚Zahnhartsubstanzabtrag‘ mit Hilfe von drei ,ABS-Quantifizierungs-Modulen‘ unkompliziert und schnell einzelzahnmäßig wie auch zahnflächenbezogen zu erfassen. Anhand von zwei zur Verwendung vorgegebener, der Art des notwendigen Umfanges der Dokumentation formal angepasster Kladden, können so diese ‚Drei-Punkte-‘, ‚Fünf-Punkte-‘‚ und ‚Acht-Punkte-Skala‘ des ABS problemlos eingetragen werden.

Getreu der von Dr. Joep Laverman, dem Chefredakteur des Hauses Prelum, definierten Leitlinie, dass jedes Fortbildungskompendium der Reihe ‚AkkreDidakt Zahnmedizin‘ eine sinnvolle und zweckorientierte Kombination aus unmittelbar klinisch anwendbarem Wissen und direkt praktisch umsetzbarer Fertigkeiten darstellen muss, stellt ‚Diagnostik der Zahnabnutzung’ eine wiederum gelungene Schulungseinheit zum interaktiven, internetbasierten Selbststudium dar.

Bei jeweils zehn auf die Lernziele von Teil 1 und Teil 2 bezogenen Fragen und in Abstimmung mit den diesbezüglichen CME-Fortbildungspunkte-Vergabe-Regularien von BZÄK, DGZMK und KZBV, lassen sich nach Ablegung der entsprechenden Prüfung unter www.akkredidakt.de, 4 Punkte erhalten.

Mit einem Preis von € 49,50 für ein einzelnes Fortbildungsprogram – im Vergleich zu einem Abonnementpreis von € 39,37 (inkl. MWSt. und Versandkosten) betragen die Kosten pro Fortbildungspunkt etwas mehr als 12 Euro.

Die Kosten-Aufwand-Nutzen-Relation stellt somit einen klaren Vorteil zu jeder Fortbildunsveranstaltung dar, die nicht eigenverantwortlich sowie zeit- und ortsunabhängig derart unkompliziert absolvierbar ist.


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